Tagungsbericht EMASeasy Bonn konferenz - 12.06.2007

 

Als Ergebnis des von der deutschen Bundesstiftung Umwelt geförderten Projektes "Vereinfachtes Umweltmanagementsystem für KMU nach Europäischem Vorbild" wurden am 12.06. im Bundesumweltministerium in Bonn die Anwendung der EMAS easy-Methodik und aktuelle Praxisbeispiele aus dem In- und Ausland vorgestellt.



Nach dem "Warm-up" mit praktischer Übung zur Methode und den Grußworten von Frau Verena Exner (DBU) und Frau Schmidt-Ränsch (BMU) stellten Dr. Stefan Müssig und Jürgen Paeger die Inhalte und Ergebnisse des Projektes vor. In den Beiträgen von Mathilde Angeleri (Frankreich), Roger Carthew (Australien), Dr. Sabine Mitterer und Heinz-Werner Engel wurde deutlich, das die EMAS easy-Methodik bereits international zum Einsatz kommt und zunehmend Verbreitung findet.


Im zweiten Schwerpunkt des Tages berichteten Kurt Weissenbach (Modell Hohenlohe), Sibylle Hepting-Hug (Umweltministerium BW) und Kurt Goebgen (Kölle Metallbau GmbH) als Firmenvertreter über die ersten deutschen Praxiserfahrungen im baden-württembergischen EMAS easy-Pilotprojekt.


Fazit: EMAS easy hat sich zur Einführung zertifizierungsfähiger Umweltmanagementsysteme in KMU in der Praxis bewährt und stellt ein in sich schlüssiges, effektives, motivations- und mitarbeiterorientiertes Konzept dar, das insbesondere für Konvoiprojekte bestens geeignet ist. Durch die auf die Bedürfnisse von KMU angepaßte Gruppenberatungs-Methodik, die u.a. zu einem deutlich reduzierten Dokumentationsaufwand führt, läßt sich auch eine kosteneffiziente Beratung und Zertifizierung realisieren.

 

Hier finden Sie die einzelnen Beiträge vom 12.06. zum Download :


Heinz-Werner Engel (Eco-Counselling Enterprise)

Dr. Sabine Mitterer (Ökobusiness Plan Wien)

Kurt Weissenbach (Modell Hohenlohe)

Roger Carthew (Australien)

Dr. Stefan Müssig und Jürgen Paeger

Kurt Goebgen (Kölle Metallbau GmbH)